DORA2026-02-1813 min Lesezeit

Was geschieht, wenn Ihre Finanzinstitution eine DORA-Prüfung nicht besteht?

Was geschieht, wenn Ihre Finanzinstitution eine DORA-Prüfung nicht besteht?

Einleitung

In der schnell wandelnden europäischen Finanzdienstleistungslandschaft ist das Digital Operational Resilience Act (DORA) ein Game Changer, der eine neue Ära strenger regulatorischer Überwachung einläutet. Dennoch besteht eine häufige Missinterpretation: viele Finanzinstitute betrachten die DORA-Konformität als bloßes Haken-Übungszeugnis, insbesondere in Bezug auf die Aufrechterhaltung eines ICT-Risikomanagement-Rahmenwerks gemäß Artikel 6(1). Dieser Artikel zielt darauf ab, diese Fehlinterpretation zu beseitigen und sich den schwerwiegenden Folgen einer nicht bestandenen DORA-Prüfung zu widmen. Bei europäischen Finanzdienstleistungen sind die Spielstärken hoch, mit möglichen Bußgeldern, Betriebsunterbrechungen und unersetzlicher Reputationsschädigung auf dem Spiel.

Das Kernproblem

Eine nicht bestandene DORA-Prüfung ist keine bagatelle Angelegenheit. Die tatsächlichen Kosten können erschütternd sein - sowohl in Bezug auf finanzielle Strafen als auch auf die versteckten Kosten von verschwendeter Zeit und Reputationsschädigung. Darüber hinaus besteht ein erhebliches Risiko, bei nicht konformen Organisationen können unter Artikel 44 von DORA lahmende Bußgelder drohen. Die maximale Bußgeldhöhe für Nichtkonformität kann bis zu 6.000.000 EUR oder 10% des Gesamtumsatzes des vorangegangenen Geschäftsjahres betragen, je nachdem, was höher ist.

Die meisten Organisationen missverstehen den Geist und die Absicht von DORA, indem sie sich auf oberflächliche Konformität statt auf实质liches Risikomanagement konzentrieren. Dies ist ein schwerwiegender Fehler, da es das zentrale Prinzip von DORA übersieht, das darauf abzielt, die betriebliche Stabilität der von Finanzinstituten verwendeten digitalen Systeme zu gewährleisten. Die Folgen dieser Missinterpretation können fatal sein.

Betrachten Sie ein hypothetisches Szenario: Eine große europäische Bank mit einem Gesamtumsatz von 50 Milliarden EUR scheitert bei einer DORA-Prüfung aufgrund unzureichender ICT-Risikomanagementpraktiken. Die maximale Bußgeldhöhe, die sie面临, wäre 6.000.000 EUR oder 10% ihres Jahresumsatzes, was auf einen erschütternden 5 Milliarden EUR käme. Dies ist eine klare Veranschaulichung der tatsächlichen Kosten, die auf dem Spiel stehen.

Darüber hinaus kann die durch eine nicht bestandene DORA-Prüfung verursachte Betriebsunterbrechung erheblich sein. Die Zeit und Ressourcen, die erforderlich sind, um Mängel zu beheben und eine anschließende Prüfung abzuwarten, können die Aufmerksamkeit und Ressourcen von den zentralen Geschäftsoperationen abziehen. Dies kann zu einem Verlust des wettbewerbsfähigen Vorteils auf dem Markt führen, da Kunden zunehmend von Finanzinstituten erwarten, relevante Zertifizierungen aufzuweisen und eine robuste betriebliche Stabilität nachzuweisen.

Warum dies jetzt dringend ist

Die Dringlichkeit dieser Frage wird durch kürzlich auftretende regulatorische Änderungen und Maßnahmen zur Durchsetzung weiter verstärkt. Da DORA allmählich in der gesamten Europäischen Union umgesetzt wird, müssen Finanzinstitute ihre Konformität mit seinen Bestimmungen nachweisen, um schwerwiegende Strafen zu vermeiden. Darüber hinaus nehmen die Marktdruck zu, da Kunden zunehmend von Finanzinstituten erwarten, relevante Zertifizierungen aufzuweisen und eine robuste betriebliche Stabilität nachzuweisen.

Nichtkonformität mit DORA kann auch zu einem wettbewerbsfähigen Nachteil führen. Je mehr Finanzinstitute ihre Verpflichtung zur betrieblichen Stabilität durch DORA-Konformität demonstrieren, desto stärker das Risiko für diejenigen, die hinterherhängen, Geschäfte zu verlieren. Der Abstand zwischen dem, wo die meisten Organisationen sind, und dem, wo sie sein müssen, wächst, mit erheblichen Auswirkungen für jene, die diesen Abstand nicht schließen.

Zusammenfassend ist eine nicht bestandene DORA-Prüfung kein Risiko, das sich jede Finanzinstitution leisten kann. Die möglichen Folgen - in Bezug auf Bußgelder, Betriebsunterbrechungen und Reputationsschäden - sind weitreichend und potenziell katastrophal. Es ist entscheidend, dass Finanzinstitute die DORA-Konformität ernst nehmen, sie nicht als Haken-Übungszeugnis, sondern als grundlegendes Element ihrer betrieblichen Stabilitätsstrategie betrachten. Auf diese Weise können sie sich vor den schwerwiegenden Folgen von Nichtkonformität schützen und ihren kontinuierlichen Erfolg im wettbewerbsfähigen europäischen Finanzdienstleistungsmarkt gewährleisten.

Das Lösungsrahmenwerk

Eine nicht bestandene DORA-Prüfung ist nicht nur ein Rückschlag; es handelt sich um ein kritisches Compliance-Problem, das zu erheblichen Strafen, Reputationsschäden und Vertrauensverlust bei Kunden und Regulierungsbehörden führen kann. Um solche Folgen zu vermeiden, ist es unerlässlich, ein robustes und nachhaltiges Lösungsrahmenwerk umzusetzen, das den Anforderungen von DORA entspricht.

Schritt-für-Schritt-Ansatz zur Problemlösung

Schritt 1: Eine gründliche Lückenanalyse durchführen

Eine umfassende Lückenanalyse ist der erste Schritt zur Behebung von DORA-Prüfungsmängeln. Dies beinhaltet die Bewertung des aktuellen Zustands Ihres ICT-Risikomanagement-Rahmenwerks in Bezug auf die Anforderungen von DORA, insbesondere den Fokus auf Artikel 6(1). Die Analyse sollte identifizieren, welche Aspekte Ihres Rahmenwerks nicht konform sind und warum. Sie sollte auch die Ursachen dieser Nichtkonformitäten bestimmen.

Aktionempfehlung: Engage einen externen Compliance-Experten, um eine Lückenanalyse durchzuführen. Ihre Unvoreingenommenheit kann helfen, Blindstellen zu identifizieren, die interne Teams möglicherweise übersehen.

Schritt 2: Eine detaillierte Compliance-Roadmap erstellen

Basierend auf der Lückenanalyse erstellen Sie eine detaillierte Roadmap, die die Schritte zur Erreichung und Aufrechterhaltung von Konformität umreißt. Diese Roadmap sollte Zeitpläne, Ressourcenzuordnung und Verantwortlichkeitsmaßnahmen beinhalten.

Aktionempfehlung: Brechen Sie die Compliance-Anforderungen in verwaltbare Aufgaben auf und weisen Sie sie spezifischen Teams oder Personen zu. Stellen Sie sicher, dass jede Aufgabe eine klare Frist hat und dass der Fortschritt regelmäßig überwacht und berichtet wird.

Schritt 3: Notwendige Änderungen umsetzen

Mit einer klaren Roadmap in der Hand besteht der nächste Schritt darin, die notwendigen Änderungen umzusetzen. Dies kann das Aktualisieren von Richtlinien und Verfahren, das Verbessern von ICT-Risikomanagementsystemen oder das Verbessern des Personaltrainings umfassen.

Aktionempfehlung: Priorisieren Sie die Änderungen, die die signifikantesten Compliance-Lücken adressieren, zuerst. Konzentrieren Sie sich auf jene Bereiche, die das höchste Risiko für Ihre Organisation darstellen und den größten Einfluss auf Ihre DORA-Prüfungsergebnisse haben.

Schritt 4: Fortschritt überwachen und überprüfen

Kontinuierliche Überwachung und regelmäßige Überprüfungen sind entscheidend, um sicherzustellen, dass Ihre Compliance-Bemühungen auf Kurs sind und dass alle neuen Risiken schnell identifiziert und angegangen werden.

Aktionempfehlung: Einen regelmäßigen Compliance-Überprüfungsprozess einrichten, wie zum Beispiel quartalsweise interne Audits oder monatliche Compliance-Ausschusssitzungen. Verwenden Sie diese Sitzungen, um den Fortschritt zu diskutieren, neue Risiken zu identifizieren und die Compliance-Roadmap nach Bedarf anzupassen.

Schritt 5: Alles dokumentieren

Regulierungsbehörden suchen oft nach Beweis für Ihre Compliance-Bemühungen so sehr wie nach der Compliance selbst. Daher ist es entscheidend, eine gründliche Dokumentation aller compliancebezogenen Aktivitäten, einschließlich Richtlinien, Verfahren, Risikobewertungen und Schulungsmaterialien, zu führen.

Aktionempfehlung: Verwenden Sie ein zentralisiertes Compliance-Management-System, um alle compliancebezogenen Dokumente zu speichern und zu organisieren. Dies erleichtert die Wiederherstellung und Präsentation von Dokumenten während einer Prüfung.

Aktionen mit spezifischen Implementierungsdetails

  • Richtlinienaktualisierungen: Überprüfen und aktualisieren Sie bestehende Richtlinien, um sie den Anforderungen von DORA anzupassen. Dies kann ICT-Risikomanagement, Sicherheitsereignisberichterstattung und Lieferantenmanagementrichtlinien umfassen. Artikel 6(1) von DORA verlangt von Finanzinstituten, ein ICT-Risikomanagement-Rahmenwerk aufrechtzuerhalten, das in Ihren Richtlinien widergespiegelt werden sollte.
  • Risikobewertungen: Führen Sie eine gründliche Risikobewertung durch, um mögliche Bedrohungen für Ihre ICT-Systeme zu identifizieren und die erforderlichen Maßnahmen zur Minderung dieser Risiken zu ermitteln. Artikel 9(1) von DORA verlangt von Finanzinstituten, die Risiken, die von ihren Geschäfts- und Betriebsprozessen ausgeht, zu identifizieren und zu bewerten.
  • Schulung und Bewusstsein: Entwickeln und implementieren Sie ein Schulungsprogramm, um sicherzustellen, dass alle Mitarbeiter sich mit den Anforderungen von DORA auskennen und ihre Rolle bei der Aufrechterhaltung von Konformität verstehen. Artikel 7(1) von DORA verlangt von Finanzinstituten, dass ihr Personal in Risikomanagement angemessen geschult ist.

Was "Gut" aussieht im Vergleich zu "Nur Durchstarten"

"Gute" Compliance geht über das bloße Erfüllen der Mindestanforderungen von DORA hinaus. Sie beinhaltet das proaktive Identifizieren und Adressieren von Risiken, bevor sie zu Problemen werden, die kontinuierliche Verbesserung von Compliance-Verfahren und den Aufbau einer Compliance-Kultur innerhalb der gesamten Organisation. Im Gegensatz dazu konzentriert sich "nur durchstartende" Compliance auf das Erfüllen der Mindestanforderungen, um Strafen zu vermeiden, ohne die breiteren Auswirkungen von Nichtkonformität zu berücksichtigen.

Zu vermeidende häufige Fehler

Fehler 1: Übermäßiger Verlass auf manuelle Prozesse

Viele Organisationen verlassen sich stark auf manuelle Prozesse zur Compliance-Verwaltung, was zu Fehlern, Inkonsistenzen und Ineffizienzen führen kann.

Warum es fehlschlägt: Manuelle Prozesse sind zeitaufwendig und anfällig für menschlichen Fehler. Sie machen es auch schwierig, Compliance-Aktivitäten zu verfolgen und zu berichten, was die Fähigkeit Ihrer Organisation behindern kann, Compliance während einer Prüfung nachzuweisen.

Stattdessen tun: Erwägen Sie, in eine automatisierte Compliance-Management-Plattform, wie Matproof, zu investieren. Matproof kann dabei helfen, die Richtlinienerstellung, die Beweismittelsammlung und die Endpunkt-Compliance-Überwachung zu automatisieren, wodurch der Verzicht auf manuelle Prozesse verringert und die Compliance-Effizienz insgesamt verbessert wird.

Fehler 2: Unzureichende Risikobewertungen

Einige Organisationen führen Risikobewertungen durch, die zu oberflächlich sind und nicht alle relevanten Risiken identifizieren oder die potenzielle Auswirkung dieser Risiken berücksichtigen.

Warum es fehlschlägt: Unzureichende Risikobewertungen können Ihre Organisation einem erheblichen Risiko aussetzen, das möglicherweise nicht angemessen verwaltet oder gemindert wird.

Stattdessen tun: Führen Sie eine gründliche Risikobewertung durch, die sowohl die Wahrscheinlichkeit als auch die Auswirkungen von potenziellen Risiken berücksichtigt. Verwenden Sie ein strukturiertes Risikobewertungsrahmenwerk, wie das in Artikel 9(1) von DORA dargelegte, um Ihre Bewertung zu leiten.

Fehler 3: Unzureichende Dokumentation

Viele Organisationen haben Schwierigkeiten, die erforderliche Dokumentation zur Verfügung zu stellen, um ihre Compliance-Bemühungen während einer Prüfung nachzuweisen.

Warum es fehlschlägt: Ohne ordnungsgemäße Dokumentation kann es schwierig sein, Compliance nachzuweisen und kann zu Nichtkonformitätsfeststellungen während einer Prüfung führen.

Stattdessen tun: Implementieren Sie ein zentralisiertes Compliance-Management-System, um alle compliancebezogenen Dokumente zu speichern und zu organisieren. Dies erleichtert die Wiederherstellung und Präsentation von Dokumenten während einer Prüfung.

Werkzeuge und Ansätze

Manueller Ansatz: Vor- und Nachteile

Manuelle Ansätze zur Compliance-Verwaltung können in einigen Fällen effektiv sein, insbesondere für kleinere Organisationen mit begrenzten Ressourcen. Sie können jedoch auch zeitaufwendig, anfällig für Fehler und schwer zu skalieren sein.

Vorteile: Kostengünstig für kleine Organisationen; ermöglicht eine hohe Maßanpassungsfähigkeit.
Nachteile: Zeitaufwendig; anfällig für menschlichen Fehler; schwierig zu verfolgen und Compliance-Aktivitäten zu berichten.

Tabellenkalkulations-/GRC-Ansatz: Einschränkungen

Tabellenkalkulationsbasierte oder GRC (Governance, Risk, and Compliance) Software-Ansätze können dabei helfen, einige Aspekte der Compliance-Verwaltung zu streuen. Sie haben jedoch oft Einschränkungen bei der Automatisierung komplexer Compliance-Prozesse.

Einschränkungen: Schwer zu skalieren; fehlt die Fähigkeit, komplexe Compliance-Prozesse zu automatisieren; erfordert möglicherweise erhebliche manuelle Intervention.

Automatisierte Compliance-Plattformen: Was zu suchen ist

Automatisierte Compliance-Plattformen, wie Matproof, können Organisationen dabei helfen, ihre Compliance-Bemühungen zu streuen, indem Sie die Richtlinienerstellung, die Beweismittelsammlung und die Endpunkt-Compliance-Überwachung automatisieren.

Was zu suchen ist:

  • Umfassende Abdeckung: Stellen Sie sicher, dass die Plattform alle relevanten Compliance-Anforderungen abdeckt, einschließlich DORA, SOC 2, ISO 27001, GDPR und NIS2.
  • KI-gestützte Richtlinienerstellung: Suchen Sie nach Plattformen, die KI-gestützte Richtlinienerstellung in Deutsch und Englisch anbieten, um compliante Richtlinien effizienter zu erstellen.
  • Automatisierte Beweismittelsammlung: Plattformen, die automatisch Beweise von Cloud-Anbietern sammeln können, helfen, die Zeit- und Anstrengungsaufwand für die Beweismittelsammlung zu reduzieren.
  • Endpunkt-Compliance-Überwachung: Berücksichtigen Sie Plattformen, die Endpunkt-Compliance-Agenten für Geräteüberwachung anbieten, um die fortlaufende Compliance sicherzustellen.
  • 100% EU-Datenbestandsort: Für Finanzinstitute, die innerhalb der EU operieren, ist es entscheidend, eine Plattform zu wählen, die eine 100%ige EU-Datenbestandsort bietet, um Datenschutzvorschriften zu erfüllen.

Zusammenfassend ist eine nicht bestandene DORA-Prüfung ein ernstes Problem, das einen umfassenden und proaktiven Ansatz erfordert. Indem Sie ein Lösungsrahmenwerk umsetzen, das eine gründliche Lückenanalyse, eine detaillierte Compliance-Roadmap und kontinuierliche Überwachung und Überprüfung beinhaltet, können Organisationen ihre Chancen auf eine erfolgreiche zukünftige Prüfung und die Vermeidung von Nichtkonformitätsfolgen verbessern. Es ist auch entscheidend, häufige Fehler wie übermäßigen Verlass auf manuelle Prozesse und unzureichende Risikobewertungen zu vermeiden. Schließlich kann die Überlegung der richtigen Werkzeuge und Ansätze, wie automatisierte Compliance-Plattformen wie Matproof, Compliance-Bemühungen streuen und die Effizienz insgesamt verbessern.

Ersteinrichtung: Ihre nächsten Schritte

Nicht eine DORA-Prüfung zu bestehen, kann überwältigend sein, muss aber nicht ein Ausweg sein. Hier ist ein fünfstufiger Aktionsplan, der Ihnen hilft, Ihre nächsten Schritte zu navigieren und Ihre Institution zurück auf den Compliance-Pfad zu lenken:

  1. Eine gründliche Nach-Prüfung-Analyse durchführen: Überprüfen Sie die Ergebnisse und Empfehlungen der Prüfung. Verstehen Sie, welche Bereiche markiert wurden, die Schwere der Probleme und die Gründe dahinter. Artikel 6(1) von DORA erwähnt ausdrücklich die Notwendigkeit eines ICT-Risikomanagement-Rahmenwerks. Stellen Sie sicher, dass Sie die Besonderheiten dieses Artikels in Ihrer Analyse adressieren.

  2. Mit Stakeholdern engagieren: Teilen Sie die Prüfungsergebnisse mit dem Vorstand und der Führungsebene. Diskutieren Sie die Auswirkungen und notwendigen Maßnahmen, um die Probleme zu beheben. Es ist entscheidend, die Zustimmung aller Ebenen der Organisation für eine effektive Sanierung zu haben.

  3. Eine detaillierte Sanierungsplan entwickeln: Basierend auf den Prüfungsergebnissen erstellen Sie einen umfassenden Aktionsplan. Dies sollte Zeitpläne, verantwortliche Parteien und die erforderlichen Ressourcen umfassen. Jedes von der Prüfung markierte Problem sollte eine entsprechende Korrekturmaßnahme haben.

  4. Den Plan umsetzen: Sobald der Plan entwickelt ist, führen Sie ihn aus. Dies kann das Aktualisieren von Richtlinien, das Verbessern von Systemen, das Schulen des Personals oder andere Maßnahmen beinhalten. Nutzen Sie externe Experten, wenn erforderlich, um sicherzustellen, dass die unternommenen Maßnahmen den regulatorischen Standards entsprechen.

  5. Überwachen und überprüfen: Nach der Umsetzung überwachen Sie kontinuierlich die Wirksamkeit der Sanierungsbemühungen. Regelmäßige Überprüfungen können dazu beitragen, neue Probleme frühzeitig zu erkennen und die fortlaufende Compliance mit DORA sicherzustellen.

Für Ressourcen beziehen Sie sich auf die offiziellen EU-Veröffentlichungen und die Leitlinien der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin). Diese bieten Ihnen die genauesten und aktuellsten Informationen über DORA-Konformität.

Beim Erwägen, ob die Sanierung in-house oder externe Hilfe eingesetzt werden soll, berücksichtigen Sie die Komplexität der Probleme, das Fachwissen Ihres Teams und die potenziellen Risiken, wenn die Nichtkonformität weiterhin besteht. Manchmal können externe Berater eine frische Perspektive und spezialisiertes Wissen bieten, das intern nicht verfügbar ist.

Ein schneller Sieg, den Sie in den nächsten 24 Stunden erreichen können, besteht darin, den Prozess zur Aktualisierung Ihres ICT-Risikomanagement-Rahmenwerks in Übereinstimmung mit Artikel 6(1) von DORA zu beginnen. Dies kann das Erstellen einer neuen Richtlinie oder das Überarbeiten einer bestehenden beinhalten, um die Ergebnisse der Prüfung spezifisch zu adressieren.

Häufig gestellte Fragen

F1: Welche möglichen Sanktionen gibt es für das Scheitern einer DORA-Prüfung?

A1: Sanktionen für das Scheitern einer DORA-Prüfung können streng sein. Laut Artikel 34 von DORA können Finanzinstitute, die den Vorschriften nicht nachkommen, hohe Bußgelder erhalten, die bis zu 2% des Gesamtjahresumsatzes der Einrichtung oder eine feste Summe von bis zu 10 Millionen EUR betragen können, je nachdem, was höher ist. Darüber hinaus kann die Einrichtung auch angeordnet werden, Korrekturmaßnahmen zu ergreifen oder von bestimmten Aktivitäten ausgeschlossen zu werden.

F2: Wie wirkt sich das Scheitern einer DORA-Prüfung auf unseren Ruf und Kundenvertrauen aus?

A2: Ein Scheitern bei einer DORA-Prüfung kann zu einem Verlust des Rufs und Kundenvertrauens führen, da es auf eine mangelnde betriebliche Stabilität und mögliche Sicherheitslücken hindeutet. Es ist entscheidend, die Prüfungsergebnisse schnell und transparent zu adressieren und die getroffenen Schritte zur Behebung der Probleme zu kommunizieren, um Stakeholder zu beruhigen und Vertrauen beizubehalten.

F3: Ist es möglich, die Prüfungsergebnisse in Revision zu bringen?

A3: Ja, wenn Sie glauben, dass die Prüfungsergebnisse falsch oder unbegründet sind, haben Sie das Recht, Revision einzulegen. Der spezifische Prozess zur Revision hängt von der regulatorischen Behörde ab, die die Prüfung durchführt. Es ist wichtig, sich mit Rechtsberatung zu beraten und den Prüfungsbericht sorgfältig zu prüfen, bevor Sie sich dazu entscheiden, Revision einzulegen.

F4: Was geschieht, wenn wir die Probleme innerhalb der festgelegten Zeit nicht beheben?

A4: Wenn Ihre Institution die Probleme nicht innerhalb der von der regulatorischen Behörde festgelegten Frist beheben kann, kann sie zusätzliche Sanktionen, einschließlich höherer Bußgelder oder restriktiverer Maßnahmen wie einer vorübergehenden Aussetzung bestimmter Aktivitäten, face. Es ist entscheidend, die Prüfungsergebnisse ernst zu nehmen und schnell zu handeln, um alle Nichtkonformitätsprobleme zu beheben.

F5: Wie können wir die fortlaufende Compliance mit DORA in der Zukunft sicherstellen?

A5: Um fortlaufende Compliance zu gewährleisten, sollten Sie ein robustes Compliance-Programm einrichten, das regelmäßige Risikobewertungen, kontinuierliche Überwachung und periodische Überprüfungen umfasst. Schulen Sie das Personal in DORA-Anforderungen und führen Sie eine klare Dokumentation Ihrer Compliance-Bemühungen. Aktualisieren Sie regelmäßig Ihre Richtlinien und Verfahren, um Veränderungen im regulatorischen Umfeld widerzuspiegeln.

Wesentliche Erkenntnisse

  • Scheitern bei einer DORA-Prüfung kann schwerwiegende finanzielle und reputationale Folgen haben, einschließlich hoher Bußgelder und möglicher Betriebsbeschränkungen.
  • Eine gründliche Nach-Prüfung-Analyse, Stakeholderengagement, detaillierter Sanierungsplan, Umsetzung und kontinuierliche Überwachung sind entscheidend, um Compliance-Probleme zu beheben.
  • Offizielle EU-Veröffentlichungen und BaFin-Leitlinien sind entscheidende Ressourcen für genaue und aktuelle Informationen zur DORA-Konformität.
  • Erwägen Sie, externe Hilfe in Anspruch zu nehmen, wenn die Prüfungsergebnisse komplex sind oder wenn Ihr internes Fachwissen unzureichend ist.
  • Matproof kann bei der Automatisierung von Compliance-Verfahren und der Sicherstellung der fortlaufenden Compliance mit DORA helfen. Für eine kostenlose Bewertung Ihrer aktuellen Compliance-Position besuchen Sie https://matproof.com/contact.
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